Jon Lord, Deep Purple
These guys are incredible!
Jorge Lardone
The music is very good, a real interesting musical project. One of best groups I heard in the last time.
Chicago Tribune
… exuberantly played by the G-Strings …
Tommy LiPuma
Great arrangements and phenomenal performances. It's hard to believe that these musicians are classically trained.
Claude Nobs
A real surprise at the Montreux Jazz Festival. The way those five musicians groove is unbelievable: Jazz/Rock/Pop-classics - wow! I already look forward to hearing the G-Strings in Montreux again.
Harburger Nachrichten
The G-Strings, are Hamburg´s response to the Kronos-Quartett. The musicians presented a collection of crazy and exciting string arrangements. This was Crossover at its best.
Fono Forum
… this band distributes a business card that suggests a new definition of the term Crossover. If something clashes then it is a question of musical intentions. …
Frankfurter Allgemeine Zeitung
… originelle Klangfarbenmischer.
Die Welt
die G-Strings katapultierten die Sinne vom Kopf in den Bauch.
Hannoversche Allgemeine Zeitung
die G-Strings ließen es an nichts fehlen, was
temperamentvollen Jazz auszeichnet. Das Streichquartett mit Kontrabass
swingte selbst dann noch, wenn ein langsames Stück von Astor Piazzola
angestimmt wurde.
Hamburger Abendblatt
Musik, die ins Blut geht
„The G-String“ begeistert in Elmshorn
Elmshorn - Jazzstandards und Tango - so manch ein Zuschauer schien
anderes erwartet zu haben, als im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik
Festivals in der Elmshorner Reithalle von dem Streichensemble „The
G-String“ und Christoph Eschenbach am Klavier geboten wurde. Kein
Oldtime-Jazz und keine klassischen Tangos waren zu hören.
Stattdessen gab es Stücke von Duke Ellington, Miles Davis und Dave
Brubeck und Tango Nuevos von Astor Piazolla sowie Eigenkompositionen der
Ensemblemitglieder.
Doch was zuhören war, spielten die beiden Geiger Stefan Pintev und
Rodrigo Reichel, der Bratscher Jan Larsen, der Cellist Vytas Sondeckis
sowie der Bassist Frank Skriptschinski, alle samt Mitglieder des NDR
Symphonieorchester, perfekt mit viel Einfühlungsvermögen und
großer Hingabe. So gelang es ihnen, das anfangs etwas skeptisch
wirkende Publikum mehr und mehr zu begeistern. Dazu trug auch Eschenbach
am Flügel bei, der bei einer Reihe von Stücken das
Streichqintett ergänzte. Auch er ging in der Musik auf. Mal bewegte
sich sein Kopf zur Musik hin und her, mal schien der gesamte Körper
auf dem Sitz in Bewegung. Es war Musik, die einen voll einnahm, die
richtig ins Blut ging. Das erging nicht nur den Musikern so, sondern
auch dem Publikum, das in der vollbesetzten Elmshorner Reithalleviel Beifall für das Gehörte spendete.
Hamburger Morgenpost, 06.08.2004
Mit den Teufels-Streichern im Hexenkessel aus Rock & Tango
Pures Glück: G-Strings mit Christoph Eschenbach in Elmshorn
Drei Stunden hätten sie im Stau von Hamburg nach Elmshorn
gestanden, entschuldigt Geiger Stefan Pintev die Verspätung der
G-Strings um dann mit dem Streicherensemble in einem
höllischen Saitenritt die Elmshorner Reithalle zum Sieden zu
bringen.
Kaum zu glauben, dass fünf „klassische“ NDR-Sinfoniker
solch befeuernde Aggressivität entwickeln können, mit solcher
Leichtigkeit auf E-Geigen und Violen in allen Stilen wildern. Tango
Nuevo, Jazz, Pop, Rock nie verlieren ihre Arrangements an
Spielwitz Miles Davis und Mother’s Finest entdecken die
Hamburger mit einer Mischung aus zartem Schmelz und Tango-Poesie,
aufgerauten Saiten-Attacken und Effekten, ohne den Originalen ihre Seele
zu rauben.
Das Publikum jubelt, die Teufels-Streicher strahlen. Und inmitten dieses
Hexenkessels lächelt ein Mann bescheiden: Christoph Eschenbach. Der
Ex-Chef(dirigent) der Musiker hat den G-Strings nicht nur den Weg zu
diversen Auftritten in aller Welt geebnet, er gesellt sich an diesem
Abend für einige „Klassiker“ von Brubeck, Ellington und
Piazzolla auch als Pianist zu den Streichern. Verbindet Sanftheit und
Härte, Rhythmus und Melodik auf solch mitreißende Art, als
habe er nie anderes als „schmutzige“ Blues-Noten und
Kaschemmen-Tangos gespielt. Pures Musizierglück!
(ff)
© Textarchiv Morgenpost Verlag, Hamburg
Jazz Podium
SHMF in Elmshorn: Christoph Eschenbach und G-Strings
Europapremiere eines Jazzpianisten
Nach einem kurzen Auftritt beim Ravinia Festival in der Nähe von
Chicago, konnte man erstmals in Europa Christoph Eschenbach als
Jazzpianisten erleben. In der fast ausverkauften Alten Reithalle von
Elmshorn begeisterte der Spitzen-Pianist zusammen mit dem
Streichquintett G-Strings. Zwei Stücke von Duke Ellington
(„In a sentimental mood“ und „It don’t mean a
thing, if it ain’t got that swing“), und jeweils eins von
Dave Brubeck („Blue Rondo A La Turk“) und Astor Piazzolla
(„Grand Tango“). Arrangiert von dem Quintett, die alle
Mitglieder des NDR Sinfonieorchesters sind. Eschenbachs Terminkalender
ist prallvoll. Deswegen fiel die Zeit zum Proben spärlich aus. Die
Ergebnisse waren beeindruckend. Rhythmische Disziplin, insbesondere im
Piazzolla-Stück, das von Eschenbach und dem Cellisten Vytas
Sondeckis exzellentes Handwerk bei hohem Tempo verlangte.
Virtuosität und musikantisches Ensemblespiel waren groß
geschrieben. Ähnlich auch beim Brubeck-Klassiker im 9/8 Takt.
Eschenbach zog aber auch Melodiebögen mit Mozart’scher
Heiterkeit. Das erinnerte an Eschenbachs glänzende Konzerte als
klassischer Pianist, z.B. seine Konzerte an zwei Flügeln mit Justus
Frantz. Das ist lange her. Seitdem sieht man ihn fast nur noch am
Dirigentenpult oder als Künstlerischer Leiter - u.a. von 1999 bis
2002 beim SHMF. G-Strings unter Leitung des Geigers Stefan Pintev
überzeugten als stets intonationssichere, dynamische Begleiter, die
es verstehen Melodiebögen voll auszukosten. In ihrem eigenen Teil
zeigten sie, dass sie apart komponieren und launig moderieren. Das
Quintett spannt ganz selbstverständlich den Bogen von Salonmusik
der 20er über Tango, Jazz („All Blues“) zu Jazz-Rock im
Geiste eines Jean-Luc Ponty und Jan Akkerman bis hin zum Funk-Rock von
Mother’s Finest („Baby Love“).
Stehende Ovationen von
1000 begeisterten Besuchern. Ein überraschendes Highlight des
Festivals.
Kieler Nachrichten
Tango? Gran Tango sogar, von Piazzolla – und das mit einem
rhythmischen und dynamischen Feingefühl, einer Sanftheit und
Härte zugleich, dass es den Zuhörern in der Elmshorner
Reithalle ob der aufpeitschenden Impulse den Schweiß auf die Stirn
treibt, sie aus der staunenden, klatschnassen Begeisterung gar nicht
mehr rauskommen. Was natürlich auch an den „G-Strings“ liegt, jenem
Streichquintett, zu denen sich der Pianist [Christoph Eschenbach]
für einige Stücke gesellt. Die voll Respekt und musikalischer
Liebe von ihrem Ex-Chef(dirigenten) und der durch ihn erfahrenen
Förderung sprechen und in all ihren Arrangements von Duke Ellington
bis John Coltrane höchst präzis und klanglich homogen ein
mitreißendes Feuerwerk voll rauer Soundattacken abbrennen. Kein
krampfhaftes Crossover, sondern ein witzig-intelligentes Neuaufbereiten
von Tango nuevo, Jazz- und Rockklassikern, dem „Dirty Notes“ ebenso
wenig fremd sind wie Bebop. Ein Wildern in allen Stilen, das auch dem
„Klassiker“ Eschenbach größtes Vergnügen bereitet: pure
Musizierlust.
Christoph Eschenbach und G-Strings beim schleswig-holstein musik
festival
… Virtuosität und musikantisches Ensemblespiel waren
groß geschrieben. … G-Strings unter Leitung des Geigers
Stefan Pintev überzeugten als stets intonationssichere, dynamische
Begleiter, die es verstehen Melodiebögen voll auszukosten. In ihrem
eigenen Teil zeigten sie, dass sie apart komponieren und launig
moderieren. Das Quintett spannt ganz selbstverständlich den Bogen
von Salonmusik der 20er über Tango, Jazz („All Blues“)
zu Jazz-Rock im Geiste eines Jean-Luc Ponty und Jan Akkerman bis hin zum
Funk-Rock von Mother’s Finest („Baby Love“).
Stehende Ovationen von 1000 begeisterten Besuchern. Ein überraschendes Highlight des Festivals.
Harburger Anzeigen
Heimspiel für „The G-Strings“
Hamburger Jazz-Quintett wurde bei der Camerata bejubelt
So voll war es bei einem Konzert der Hamburger Camerata selten zuvor. Doch der Andrang des vor allem jungen Publikums in der Musikhalle war schnell erklärt: Als Gäste traten „The G-Strings“ auf, das über Hamburg hinaus bekannte Jazz-Quintett aus Mitgliedern des NDR-Sinfonieorchesters. Motto des vergnüglichen Abends war: Classic & Jazz - und diese ungewöhnliche Kopplung klappte überraschend gut. (...) Dann kamen Stefan Pintev und Rodrigo Reichel (Violinen), Jan Larsen (Viola), Vytas Sondeckis (Violoncello) sowie Frank Skriptsvchinski (Kontrabass), um auf ihren elektrisch verstärkten Instrumenten den Saal zum Kochen zu bringen. (...) In drei Soli des Quintetts ging dann die Post ab. Da wurde in Piazzollas „Michelangelo ´70“, Miles Davis´ „All Blues“ und „Baby Love“ von Mothers Finest
phänomenal gegrooved und improvisiert. (...) zum krönenden Finale erklang Pintevs „Modern-Times-Suite“, in der der Komponist auf seiner futuristischen Elektro-Violine wie ein geigender Jimi Hendrix klang.
Der Spaß war „The G-Strings“ anzusehen - als Zugabe gab´s Duke Ellington. Bravo!
Hamburger Morgenpost
Musikalische Brücken geschlagen
von Sören Ingwersen
»Classic & Jazz«: Claus Bantzer leitete die Hamburger Camerata und die G-Strings
So bunt wie die mit Frühlingsblumen bepflanzte Bühne der Musikhalle war das Programm. Claus Bantzer, der als Musiker, Komponist und Dirigent immer wieder musikalische Brücken schlägt, führte die Hamburger Camerata durch einen Abend mit „Classic & Jazz“. Nach Haydns Sinfonie Nr. 64 A-Dur, deren ruhiger und pausenreicher Largo-Satz die Zuhörer zum Husten geradezu herauszufordern schien, beeindruckte Samuel Barbers „Adagio for Strings“ mit ergreifend melancholischen Klangflächen. Für groovigen Jazz sorgten die G-Strings, fünf Streicher des NDR-Sinfonieorchesters. Die originellen Arrangements, das mit perkussiven Effekten angereicherte Spiel und der Witz im Detail waren mitreißend. Zu Gershwins „Fascinating Rhythm“ lieferte die Camerata eine breit angelegte Streicherbegleitung und in „Modern Times - Suite“ gab Stefan Pintev auf der E-Geige in seiner zwischen Swing, Rock und orchestraler Lyrik wechselnden Komposition den Ton an. Mit Elgars „Introduction and Allegro“ und Glass’ „Company for strings“ sorgte die Camerata für den spannenden Mix im Stil-Cocktail. Tröstlich die Zugabe der G-Strings: „Do Nothing Till You Hear From Me“. Gut. Wir warten.
Hamburger Abendblatt
Es gibt Musiker, die immer wieder neue Saiten aufziehen, bei denen es keine abgespielten Klassiker gibt. Selbst resistente Ohrwürmer, die ein Abo in den Konzertsälen und den Klassik-Radios der Welt haben, bekommen so den Charme des noch Ungehörten.
(...) Das originelle Potenzial der „G-Strings“ wurde aber erst deutlich, als sie allein spielten - unter anderem Stücke von Piazolla und Miles Davis.
Die zwei Violinen, die Bratsche, das Cello und der Kontrabass wurden wie ein Drumset bearbeitet. Das Klangergebnis verblüffte. Und bei der „Modern Times-Suite“, die der Geiger Stefan Pintev für sein Quintett und die Camerata komponiert hat, wurde Altes plötzlich neu und umgekehrt. Die Folge: Fußgetrampel und enthusiastischer Applaus in der gut besuchten Musikhalle. bbr
Hamburger Abendblatt
Fünf witzige Paradiesvögel
Streichquintett „The G-Strings“ im Kossehof Meppen
Weit weg vom Partiturdenken streifen „The G-Strings“ durch
die freien Gefilde von Jazz, Rock und Pop. Remakes bekannter Titel von
Duke Ellington bis Miles Davis, von George Gershwin bis Mothers Finest
sind Legion. Was aber die Musiker des Abends mit ihren eigenen
Arrangements aus deren Hits herausholten, klang neu, war elektrisierend.
Mit virtuosem Know-how, Witz und Improvisationstalent machen sie die
Night in Tunisia (Dizzy Gillespie) zum Tage und Ellingtons „Do
nothin’ till you hear from me“ zum Newcomer.
Dabei befanden sie sich – auch wenn ihr Crossover völlig neue
Saiten aufzuziehen schien – in bester Gesellschaft mit einem der
Väter des urigsten Violinjazz, Stuff Smith (1906-1967). Sie zeigten
mit den Schlag auf Schlag folgenden Titeln, wie mühelos ihre
Streichinstrumente diese jazzige Tradition fortsetzen – die
Unbestimmtheit der Glissandi, das kurze Anschleifen der Töne, das
schräge Intonieren der Dirty Notes. In Summa, diese unglaubliche
„Bluesigkeit des Fidelns“ auf der Verteidigungsline
beinharter Rhythmen und Stricharten, die ihnen alle denkbar freien
melodischen Ausflüge gestattet.
Ständig in Bewegung, gehen die Spieler aufeinander zu, horchen und
agieren voll Spannung und Spaß. Straff gespannte Bögen
schlagen Funken aus demNuclear Blues („Blood, Sweat &
Tears“), und der Flageolett fliegende „Angel“
(Piazzolla) wird durch ungehobelte Strichhärte urplötzlich zum
stürzenden Luzifer. Die Wundertüte der Überraschungen
schien unerschöpflich …
Frankfurter Rundschau
Die Geige pfeift
Fünf „G-Strings“ spielen Jazz
Fünf Streicher spielen „Jazz im Gutshof“. Die
Erwartungen im Publikum an diesem heißen Sonntagvormittag auf
Schloß Reinhartshausen sind unterschiedlich. Freuen sich die einen
auf einen gemütlichen Frühschoppen mit Hintergrundmusik, so
wollen die anderen vor allem aufmerksam zuhören.
Die Streicherbesetzung gibt traditionell beides her: die schmeichlerisch
süßen Klänge der Salonmusik und die strengen Konzentrate
klassischer Kammermusik – mit dem „nackten“
Streichquartett als Gipfel kompositorischer Verdichtung. Und auch im
Jazz, dem sich die 1993 von vielseitig ausgebildeten jungen Musikern
gegründeten „G-Strings“ in eigenen Arrangements widmen,
sind die Ansprüche an die Zuhörer unterschiedlich.
Eine klassische Streichquintettbesetzung spielen die
„G-Strings“ nicht: Zwei Violinen (Stefan Pintev und Rodrigo
Reichel) und ein Violoncello (Vytas Sondeckis) gehören zwar zum
Standard, doch Boris Bachmann bevorzugt statt der Bratsche die seltene
Oktavgeige, und dazu tritt in der Regel noch Frank Skriptschinski am
Kontrabaß.
Stark an die traditionelle Quartettbesetzung (ohne Kontrabaß)
angelehnt waren vier geschickte Arrangements von Stücken des
Tango-Klassikers Astor Piazzolla . Nach der Pause ergab sich mit
Michelangelo
und Milonga del Angel
nicht nur ein nettes Wortspiel, sondern auch ein beachtlicher Kontrast
zwischen einem unproblematisch schwungvollen Einstieg und einer
ambitionierten Komposition voll von verhangener Melancholie.
Standards von Duke Ellington, George Gershwin, Net Adderley, Dizzy
Gillespie, John Coltrane und Miles Davis machten den Großteil des
Programms aus. Mit dem Nuclear Blues (Blood, Sweat & Tears), Smiling
Faces (Incognito), Bloodsucking Leeches (The Dixie Dregs) und der Zugabe
Baby Love (Mothers Finest)
ging es darüber hinaus in den
Jazz-Rock-Bereich.
Bei zwei wirkungsvollen Eigenkompositionen, Just a Cappuccino und
Sherlock Holmes, konnte Frank Skriptschinski die traditionelle
Baß-Rolle hinter sich lassen und seine solistischen
Fähigkeiten demonstrieren-bis hin zu einer frappierend echten
Nachahmung eines tiefen Saxophons.
Verblüffend waren immer wieder die Klangeffekte. Klopfend, zupfend
und kratzend können die „G-Strings“ an ihren
Instrumenten ein Drumset imitieren: sie treffen Ausdruck und Spielweise
der E-Gitarre; und mit einem Geigen-Flageolett bringen sie auch eine
täuschend echte Samba-Pfeife zu Stande.
All diese Wirkungen sind natürlich nicht mehr als ein Spiel mit der
Illusion. Letzlich bleibt trotz perfekter „hot intonation“
der Streicher-Sound und damit das klanglich zuweilen spröde
Konzentrat der Vorbilder – nicht ohne Witz freilich, wenn zum
Beispiel kurze schnulzige Momente in einem harten Jazz-Rock-Titel
aufschienen.
Eine bessere Sicht auf die Instrumentalisten hätte übrigens
den Reiz des Konzerts erhöht.
Klassik Heute
Und was die G-Strings hier in fesselnd-pointierten Arrangements von Frank Skriptschinski hinlegen, ist eben nicht einfach „klassisch“ streich-versoundeter Rock oder Jazz, sondern ein hochintelligenter Versuch nicht-notierter Musik, lebendig zu bleiben und quasi nebenbei Tradition und Musikgeschichte zu bilden.
Fono Forum
Seit längerem schon gilt dieses Ensembles als Geheimtip in Sachen Crossover. Mit ihrer ersten CD-Einspielung geben die vier eine Visitenkarte ab, die den Crossover-Begriff neu definiert: wenn sich hier etwas überkreuzt, so sind es musikalische Intentionen. Diese CD ist kongeniale Zweckentfremdung – ein Piazzolla, der mindestens so echt ist wie das Original. Hervorragend aufgenommen.
Flensburger Tageblatt
Diese CD macht süchtig. Kaum zu glauben, daß nicht die originären Tangoinstrumente Bandoneon, Gitarre und Bass diese düstere Melancholie der Piazzolla-Kompositionen hervorzaubern, sondern ein Streichquartett ...Ein grandios schwermütiges wie auch das Blut aufpeitschendes Spiel mit leidenschaftlichen Gefühlen, dieser nord- deutsche Tango!
Jazzthing
Nach seinem Bekenntnis zu Piazzolla plündert The G-Strings nach Herzenslust auf den unerschöpflichen Blümchenwiesen der Pop-Musik ... Duke Ellington, Blood, Sweat and Tears, Steely Dan, The Dregs, George Gershwin, Incognito, Jamiroquai und andere werden unter den 50 Fingern von The G-Strings zu Repertoire-Spendern für elegante Streicher-Musik, so dass man sich kaum noch vorstellen kann, ihre Stücke in anderen Arrangements zu hören. An keiner einzigen Stelle wirkt der Bezug aufgesetzt oder flach, alles hat den unverwechselbaren Charme intellektuell anspruchsvoller Samstagnachmittags-Unterhaltung.
NDR 4 Jazz („CD der Woche“)
Funkige Bassläufe, Gitarren-Akkorde oder Percussion – kein Problem für die fünf Musiker von The G-Strings. Sie fordern den Begriff „Streich“-Quintett immer wieder neu heraus, denn auf der CD „Made on strings“ wird beileibe nicht nur gestrichen –„G-Strings“ bearbeiten ihre Instrumente mit Bogen, Fäusten und Fingern – sie kratzen, zirpen und schmatzen sich genüßlich durch das Material. Solche Effekte sind aber kein Selbstzweck- keine technische Spielerei ... Die Stärke der Musiker liegt in ihrem äußerst runden Ensemble- spiel und ihrer rhythmischen Präzision. Der Jazz steckt eher in der Tonfärbung – vor allem die Geigen schmieren sich immer wieder köstlich in die Töne hinein. Die ausgeklügelten Arrangements verpassen den gut bekannten Songs überraschende Momente: spätromantische und impressionistische Harmonien werden mit jazzigen Blue Notes gewürzt – und das Ganze wird mit geradezu ansteckender Lust präsentiert.
Gidon Kremer
Sowohl die Piazzolla-CD als auch die neue CD „Made on strings“ sind phantastische Einspielungen. Gratulation!
Hamburger Abendblatt
Die CD „Made on strings“ macht die ganze Bandbreite von The G-Strings deutlich - wahnwitzige und mitreißende Arrangements!