DEUTSCH  ENGLISH

G-STRINGS

„Kaum zu glauben, dass ‚klassische‘ NDR-Sinfoniker solch befeuernde Aggressivität entwickeln können, mit solcher Leichtigkeit auf E-Geigen und Violen in allen Stilen wildern. Tango Nuevo, Jazz, Pop, Rock nie verlieren ihre Arrangements an Spielwitz. Miles Davis und Mother’s Finest entdecken die Hamburger mit einer Mischung aus zartem Schmelz und Tango-Poesie, aufgerauten Saiten-Attacken und Effekten, ohne den Originalen ihre Seele zu rauben. Das Publikum jubelt, die Teufels-Streicher strahlen. Pures Musizierglück!“ lautet das Echo zum Konzert der G-Strings beim Schleswig Holstein Musikfestival.

G-STRINGS

 

Diese „originellen Klangfarbenmischer“ (FAZ) erobern das Feld zwischen Jazz und neuer Musik mit einem sprühenden Klangfeuerwerk. Verblüffend sind immer wieder die akustischen Effekte dieser Streicher. In außergewöhnlichen Arrangements eröffnen sie klopfend, zupfend und kratzend ungeahnte Möglichkeiten ihrer Instrumente. In der Hand des „geigenden Jimi Hendrix“ wird die Violine zur E-Gitarre.  „Mit einem Geigen-Flageolett bringen sie auch eine täuschend echte Samba-Pfeife zu Stande“, beschrieb die Frankfurter Rundschau dieses Spiel mit Illusionen. Ein klassisches Streichquintett sind die G-Strings nicht. Ebenbürtig spielen die Streicher miteinander und schaffen mit der Sensibilität von Kammermusikern und in der Freiheit des Jazz neuartige Musik. In ihrer Experimentierlust reißen diese Virtuosen die Hörer mit.

Die Paradiesvögel der G-Strings faszinieren mit ihrer „kongenialen Zweckentfremdung“ so die Fachzeitschrift Fono Forum, live genauso wie im Studio:

Das Hamburger Quintett trat bislang u.a. beim Montreux Jazz Festival, dem Ravinia Festival, dem Shanghai Musikfestival, dem Westport/Technics Jazzport Hamburg, dem Festival „Jazz in Hamburg“, außerdem auf der EXP0 2000, dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Rheingau Musikfestival, dem Cross-Over- Festival „Strings of Fire“ im Leipziger Gewandhaus und dem Euregio Festival live auf.

Das Studio-Debüt absolvierte das Quintett 1996. Im Mittelpunkt stand ein Streicher-Porträt des Tango-Königs Astor Piazzolla, für die Fachzeitschrift Fono Forum „ein Piazzolla, der mindestens so echt ist wie das Original“.

(CD G-String Quartet plays Astor Piazzolla , Koch Schwann 3-6423-2)

Im März 2000 erschien die zweite CD des Hamburger Quintetts, mit Jazz/Rock/Pop-Klassikern in eigenen Arrangements. So sind Song-Meilensteine von The Dregs, Mothers Finest, Steely Dan, Blood, Sweat & Tears, The Singers Unlimited, George Gershwin, Duke Elllington sowie Hits von Incognito und Jamiroquai hier neu zu entdecken.

(CD Made on Strings , EMI 7243 5 21581)