Diese „originellen Klangfarbenmischer“ (FAZ) erobern das
Feld zwischen Jazz und neuer Musik mit einem sprühenden
Klangfeuerwerk. Verblüffend sind immer wieder die akustischen
Effekte dieser Streicher. In außergewöhnlichen Arrangements
eröffnen sie klopfend, zupfend und kratzend ungeahnte
Möglichkeiten ihrer Instrumente. In der Hand des „geigenden
Jimi Hendrix“ wird die Violine zur E-Gitarre.
„Mit einem
Geigen-Flageolett bringen sie auch eine täuschend echte
Samba-Pfeife zu Stande“, beschrieb die Frankfurter Rundschau
dieses Spiel mit Illusionen. Ein klassisches Streichquintett sind die
G-Strings
nicht. Ebenbürtig spielen die Streicher miteinander und schaffen
mit der Sensibilität von Kammermusikern und in der Freiheit des
Jazz neuartige Musik. In ihrer Experimentierlust reißen diese
Virtuosen die Hörer mit.
Die Paradiesvögel der G-Strings
faszinieren mit ihrer „kongenialen Zweckentfremdung“ so die
Fachzeitschrift Fono Forum, live genauso wie im Studio:
Das Hamburger Quintett trat bislang u.a. beim Montreux Jazz Festival,
dem Ravinia Festival, dem Shanghai Musikfestival, dem Westport/Technics
Jazzport Hamburg, dem Festival „Jazz in Hamburg“,
außerdem auf der EXP0 2000, dem Schleswig Holstein Musikfestival,
dem Rheingau Musikfestival, dem Cross-Over- Festival „Strings of
Fire“ im Leipziger Gewandhaus und dem Euregio Festival live auf.
Das Studio-Debüt absolvierte das Quintett 1996. Im Mittelpunkt
stand ein Streicher-Porträt des Tango-Königs Astor Piazzolla,
für die Fachzeitschrift Fono Forum „ein Piazzolla, der
mindestens so echt ist wie das Original“.
(CD
G-String Quartet plays Astor Piazzolla
, Koch Schwann 3-6423-2)
Im März 2000 erschien die zweite CD des Hamburger Quintetts, mit
Jazz/Rock/Pop-Klassikern in eigenen Arrangements. So sind
Song-Meilensteine von The Dregs, Mothers Finest, Steely Dan, Blood,
Sweat & Tears, The Singers Unlimited, George Gershwin, Duke
Elllington sowie Hits von Incognito und Jamiroquai hier neu zu
entdecken.
(CD
Made on Strings , EMI 7243 5 21581)